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TELEMATIK - Was bedeutet das und was kommt auf mich zu?

Durch die Vernetzung aller Beteiligten im Gesundheitswesen (Zahnärzte, Ärzte, Psychotherapeuten, Apotheken etc.) soll ein gemeinsamer Zugriff auf alle für die Behandlung relevanten Daten geschaffen werden. Die die Kommunikation untereinander und der Austausch von behandlungsrelevanten Informationen soll beschleunigt werden.

Dieses Kommunikationsnetz nennt sich Telematik-Infrastruktur; abgekürzt TI. Die Datensicherheit ist bei diesem Netz von größter Wichtigkeit und wird überwacht vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Für Konzeption, Betrieb und Weiterentwicklung ist die Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) zuständig.

Der Startschuss zur Auslieferung der Onlinephase (OPB1) ist seitens gematik im Juni 2017 gefallen. Bislang gab es jedoch (Stand März 2018) nicht viele Anbieter am Markt welche die passenden Endgeräte liefern und installieren können.

Welche Komponenten werden benötigt?

Zertifizierte Software

Die Praxissoftware muss für die Anbindung an die Telematik-Infrastruktur durch die gematik zertifiziert sein. Ob diese bei Ihnen der Fall ist, können Sie am einfachsten bei Ihren Anbieter direkt in Erfahrung bringen.

Zertifizierter Konnektor

Der Konnektor stellt die Verbindung her zwischen Telematik-Infrastruktur und Praxis her. Dabei kommt ein virtuelles privates Netzwerk (VPN) zum Einsatz. Darüber können Kartenterminals und Praxissoftware mit dem Rechenzentrum auf sicherem Wege kommunizieren. Es dürfen ausschließlich von der gematik zertifizierte Geräte zum Einsatz kommen.

Zertifiziertes Kartenterminal

Jede Zahnarztpraxis benötigt mindestens ein zertifiziertes Kartenterminal am Empfang der Praxis. Darüber erfolgt im ersten Schritt der Versichertenstammdatenabgleich mit der Krankenkasse. Alte Terminals können leider nicht weiterverwendet werden, da diesen notwendige Funktionen und die Zertifizierung fehlen.

Institutionskarte (SMC-B)

Die SMC-B Karte wird von der KZV ausgegeben und in das zertifizierte Kartenleseterminal eingelegt. Diese Karte wird zur Authentifizierung der Praxis gegenüber der Telematik-Infrastruktur benötigt.

Heilberufsausweis (HBA)

Der HBA wird von der Zahnärztekammer ausgegeben. Der HBA wird ebenfalls in das Kartenleseterminal eingesteckt und dient zur Authentifizierung des Heilberuflers.

Zertifizierter VPN-Zugangsdienst

Dies ist der sichere verschlüsselte und zertifizierte Tunnel ins Rechenzentrum. Vorraussetzung für die Nutzung ist ein Internetanschluss in der Praxis. Für die Nutzung werden montliche Gebühren fällig.

Was ändert sich für mich?

Im ersten Schritt wird der Versichertenstammdatenabgleich (VDSM) mit der Krankenkasse eingeführt. Hierbei wird geprüft ob der Patient versichert und ob alle Daten aktuell und stimmig sind. Eventuell geänderte Stammdaten wie Wohnort, Namensänderungen o. ä. werden dabei abgeglichen und auf der Karte aktualisiert.

Was kosten Installation und Betrieb?

Die Kosten die bei Anbindung der Praxen an die TI anfallen, werden von den Krankenkassen (im Rahmen der Regelung der mit der KZBV getroffenen Grundsatzfinanzierungs- und Pauschalvereinbarung) übernommen bzw. erstattet.

Die Erstattung beinhaltet die Kosten für

  • die Installation der Komponenten und Dienste inklusive Einweisung
  • die Integration der Komponenten in das Praxisverwaltungssystem
  • den zeitlichen Aufwand für die Einführung des VSDM in den Praxen in Form von Pauschalbeträgen

Die gültigen Erstattungspauschalen können bei der KBV jederzeit abgefragt und eingesehen werden. Stand März 2018: http://www.kbv.de/html/1150_28712.php

Veröffentlichung bei der KZBV: http://www.kzbv.de/gfinv-ors1-anl-pausch-vereinb-juli-2017.download.da5c0aba213d2f450d2ebcfa14411ddf.pdf

Die Auszahlung erfolgt durch die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen). Entsprechende Formulare werden auf deren Websites bereitgestellen.

Video-Quelle: ZTG GmbH / YouTube